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Triathlon Seminar

Warum der Koyawa‑Kraulkurs das Triathlon‑Seminar auf Fuerteventura noch wirkungsvoller macht

Am 14. Februar beginnt unser Triathlon‑Seminar auf Fuerteventura – eine Woche voller Technik, Training, Sonne und echter Entwicklung. Dieses Jahr gibt es jedoch einen entscheidenden Vorteil: Alle Teilnehmer haben bereits im Vorfeld den Koyawa Online Kraulkurs absolviert.

Vorbereitung schafft Tiefe – nicht Druck

Viele Athleten kennen das Gefühl: Man reist motiviert zu einem Seminar, doch die ersten Tage gehen oft dafür drauf, Grundlagen zu wiederholen. Atmung. Wasserlage. Armzug. Rhythmus.
Wichtig, aber zeitintensiv.

Durch den Koyawa Online Kraulkurs haben die Teilnehmer diese Basis bereits gelegt. Jeder konnte:

  •  die wichtigsten Bewegungsmuster verstehen
  • die Technik in Ruhe verinnerlichen
  • Fehler früh erkennen
  • ein Gefühl für effiziente Wasserlage entwickeln
  •  die eigene Atmung stabilisieren

Das bedeutet: Wir starten nicht bei Null – wir starten auf einem gemeinsamen Fundament.

Mehr Zeit für Feinschliff, Analyse und echte Fortschritte

Wenn die Grundlagen sitzen, entsteht Raum für das, was ein Seminar wirklich wertvoll macht:

  • präzise Technik‑Korrekturen
  • individuelle Videoanalysen
  • längere Wasserzeiten ohne Überforderung
  • taktische Elemente für Triathlon‑Schwimmen
  • mentale Strategien für offene Gewässer

Die Woche wird dadurch intensiver, fokussierter und für jeden Teilnehmer spürbar effektiver.

Der Koyawa‑Ansatz: Lernen, bevor man trainiert

Koyawa folgt einem klaren Prinzip:
Wer versteht, was er tut, trainiert besser.

Der Online Kraulkurs vermittelt nicht nur Bewegungen, sondern Prinzipien.
Nicht nur Technik, sondern Körpergefühl.
Nicht nur Übungen, sondern Orientierung.

Diese Vorbereitung macht das Seminar nicht nur effizienter – sie macht es nachhaltiger. Denn echte Veränderung entsteht nicht in einer Woche, sondern durch das Zusammenspiel aus Wissen, Wiederholung und persönlicher Begleitung.

Fuerteventura wird zur Bühne für Fortschritt

Die Insel bietet perfekte Bedingungen: warmes Klima, ruhige Trainingsumgebung, klare Strukturen.
Doch der wahre Unterschied entsteht durch die Menschen, die vorbereitet anreisen – neugierig, motiviert und bereit, ihre Technik auf das nächste Level zu bringen.

Der Koyawa Online Kraulkurs war der erste Schritt.
Das Seminar ist der zweite.
Und das, was danach kommt, ist der eigentliche Weg.

Gemeinsam wachsen – im Wasser und darüber hinaus

Ich freue mich auf jeden einzelnen Teilnehmer, auf die Energie der Gruppe und auf die Momente, in denen Technik plötzlich „klick“ macht.
Denn genau dafür wurde Koyawa geschaffen:
Um Menschen zu befähigen, sich selbst zu verstehen, zu entwickeln und zu überraschen.

Der Koyawa online Kraulkurs ist die Basis für den Triathlon Seminar

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Kraulhausaufgaben

Warum es so schwer ist, als Erwachsener in einem 10-Stunden-Schwimmkurs das Kraulen zu lernen

Viele Erwachsene melden sich voller Motivation zu einem Schwimmkurs an – oft mit dem Ziel, endlich das Kraulen zu beherrschen. Doch nach zehn Stunden Unterricht kommt häufig die Ernüchterung: Die Technik sitzt nicht, die Bewegungen wirken verkrampft, und das Atmen im Wasser bleibt ein ständiger Kampf. Warum ist das so?

1. Neue Bewegungsmuster sind nach der Pubertät schwerer zu erlernen

Als Kind lernt man Bewegungen fast spielerisch. Das Gehirn ist in dieser Phase besonders formbar, neue Muster werden schnell aufgenommen und automatisiert. Erwachsene hingegen müssen viel bewusster üben, weil das motorische Lernen langsamer und weniger flexibel geworden ist.

2. Fehlendes theoretisches Wissen

Viele wissen gar nicht, wie Kraulen eigentlich funktioniert. Arme, Beine, Atmung, Rhythmus – all das muss zusammenspielen. Ohne ein klares Bild im Kopf ist es fast unmöglich, die Bewegungen korrekt umzusetzen.

3. Üben an Land ist entscheidend

Die Kraulbewegungen und den Rhythmus sollte man im besten Fall zunächst außerhalb des Wassers üben. Trockenübungen helfen, die Bewegungsabfolge zu verstehen und zu verinnerlichen. Wer zu früh ins Wasser springt, riskiert, falsche Bewegungen einzuschleifen.

4. Gefahr der falschen Gewohnheiten im Wasser

Im Wasser hat für Anfänger fast immer die Atmung oberste Priorität. Das führt dazu, dass Bewegungen hektisch oder unkoordiniert ausgeführt werden. Noch schlimmer: Man gewöhnt sich an diese falschen Muster, und es wird später sehr schwer, sie wieder zu korrigieren.

5. Das Gehirn muss auf „Kraulen“ programmiert werden

Kraulen ist nicht nur eine körperliche, sondern auch eine mentale Aufgabe. Das Gehirn muss die Bewegungsabfolge speichern und automatisieren. Das gelingt nicht in zehn Stunden Kurs, sondern nur über längere Zeiträume. Tägliches Üben – wenige Minuten reichen – ist der Schlüssel. Wichtig ist die Regelmäßigkeit, nicht die Dauer.

6. Warum ein normaler Kurs oft nicht reicht

Ein Kraulkurs zu kaufen und sich dann nur zehn Mal mit Kraulen zu beschäftigen funktioniert äußerst selten. Es ist so, als würde man zur Schule gehen, aber nie die Hausaufgaben machen!

7. Effektiv Kraulen lernen mit Hausaufgaben

Ich habe aber eine Lösung: Die Kraulhausaufgaben kannst – und solltest – du machen mit dem Kraulen lernen Kurs von Koyawa. Damit übst du regelmäßig, auch außerhalb des Wassers, und gibst deinem Gehirn die nötige Zeit, die Bewegungen wirklich zu verinnerlichen. Genau diese Kombination aus Kurs und Hausaufgaben macht den Unterschied zwischen Frust und Freude.

Fazit

Ein normaler 10-Stunden-Schwimmkurs reicht für Erwachsene oft nicht aus, um das Kraulen wirklich zu beherrschen. Mit gezielten Trockenübungen, täglicher Wiederholung und den richtigen „Hausaufgaben“ gelingt es jedoch, die Technik Schritt für Schritt aufzubauen. Der Kraulen lernen Kurs bietet genau diese Struktur und macht den Unterschied.

KOYAWA ONLINE KRAULKURS

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So gelingt dein Kraulkurs nachhaltig

Kraulern lernen: Warum jetzt der perfekte Zeitpunkt ist

Die Triathlon-Saison ist für die meisten vorbei – und viele Athlet:innen haben bereits mit dem Training für die nächste Saison begonnen. Das macht absolut Sinn. Denn wer nächstes Jahr einen Triathlon absolvieren möchte, sollte jetzt die Grundlagen legen. Und eine der wichtigsten Fähigkeiten dabei: richtig kraulen lernen.

Warum ein Kraulkurs jetzt besonders sinnvoll ist

Gerade jetzt schießen Schwimmseminare und Trainingswochenenden wie Pilze aus dem Boden. Das ist großartig – genau so soll es sein. Doch beim Blick auf den Aufbau vieler Angebote fällt ein gemeinsamer Fehler auf: Sie unterschätzen, wie Erwachsene neue Bewegungsmuster wirklich lernen.
Ein Wochenende reicht nicht aus. Unser erwachsenes Gehirn ist schlicht zu „steif“ geworden, um komplexe Bewegungen wie das Kraulen nachhaltig zu verinnerlichen. Was du brauchst, sind mehrere tausend Wiederholungen – und zwar mit einem klaren Verständnis dessen, was du im Wasser tust.

Die größte Hürde: Angst und Automatismen

Hinzu kommt unsere unbewusste Ur-Angst vor Wasser. Für ungeübte Schwimmer:innen steht das Überleben im Vordergrund – nicht die Technik. Neue Bewegungen umzusetzen ist unter diesen Bedingungen nahezu unmöglich. Deshalb müssen Rhythmus und Bewegungsabläufe automatisch ablaufen.

So lernst du Kraulen richtig – Schritt für Schritt

Der Schlüssel liegt im Trockentraining. Bevor du ins Wasser gehst oder einen Kraulkurs besuchst, solltest du:

  • Den Theorieanteil des Kraulens in Ruhe verstehen
  • Die Bewegungen an Land üben, wiederholen und kontrollieren (z. B. mit Spiegel)
  • Dies konsequent über 4–6 Wochen durchführen
    Erst danach lohnt sich der Sprung ins Wasser oder die Teilnahme an einem Schwimmseminar.

Mein Tipp: Der Koyawa Online-Kraulkurs

Wenn du Kraulern lernen möchtest – egal ob für deinen ersten Triathlon oder zur Verbesserung deiner Schwimmtechnik – empfehle ich dir meinen Online-Kraulkurs „Koyawa“. Für nur €59,- erhältst du:

  • Strukturierte Theorieeinheiten
  • Praktische Trockenübungen
  • Schritt-für-Schritt-Anleitungen
  • Zugang zu erprobten Lernmethoden

Aus Erfahrung kann ich sagen: Das ist mit Sicherheit das bestinvestierte Geld, wenn du effizient und nachhaltig kraulen lernen willst – ob als Vorbereitung auf ein Trainingslager oder als eigenständiger Kurs.

KOYAWA ONLINE KRAULKURS

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Schwimmen am Polarkreis

Downhill Schwimmen in Lappland

Schwimmen am Polarkreis – Extremsport in finnischer Wildnis
Mitten im finnischen Lappland, wo die Sonne im Juli kaum untergeht und die Natur noch unberührt erscheint, fand ein ganz besonderes Schwimmevent statt: Flussschwimmen am Polarkreis – ein Abenteuer, das Körper und Geist fordert und gleichzeitig die Schönheit Lapplands offenbart.

Extrem, aber nicht eiskalt
Der Oulanka-Fluss, eingebettet in einen atemberaubenden Nationalpark, bot die Bühne für diese spektakuläre Veranstaltung. 250 Zweierteams aus 15 Nationen wagten sich auf die 12- oder sogar 24-Kilometer-Strecke. Durch eine ungewöhnliche Hitzewelle stieg die Wassertemperatur von 12 °C auf fast 20 °C – ein seltenes Geschenk in dieser Region und für die Neoprenanzugträger eine Wohltat.

Downhill durch die Wildnis
Eine Fließgeschwindigkeit von bis zu 2 km/h machte das Schwimmen „abwärts“ zwar etwas einfacher, doch der stellenweise niedrige Wasserniveau stellte die Athletinnen und Athleten vor neue Herausforderungen. Kraft, Technik und Orientierungssinn waren gefragt – besonders, um die optimalen Stromschnellen zu finden, die das Tempo vorgaben.

Persönliche Momente & starke Leistungen
Während ich mich diesmal mit Christiane für die 12 Kilometer entschied, schwamm meine Frau Angela mit Oli souverän die vollen 24 Kilometer. Auch ein weiteres fränkisches Team gehörte zu unserer kleinen Gruppe und war Teil des Geschehens.

Sicherheit & Respekt vor der Natur
Neben Checkpoints und Versorgungsstationen sorgten Begleitkanus für Sicherheit. Pflichtausstattung waren Neoprenanzug, Neoprenschuhe, Trillerpfeife, Boje und ein wasserdicht verpacktes Erste-Hilfe-Set mit Mobiltelefon. Die Regel: Nur an fünf festgelegten Punkten durfte der Fluss verlassen werden.

Wölfe, Bären, Rentiere – und tiefe Erlebnisse
Wer glaubte, die Natur sei nur stiller Begleiter, wurde eines Besseren belehrt: Rentiere spazierten am Ufer entlang, und die Gedanken an Wölfe und Bären machten die Erfahrung umso intensiver. Diese Verbindung aus sportlicher Leistung und unvergleichlicher Naturkulisse ließ uns alle mit mehr zurückkommen als nur mit Muskelkater – mit Demut, Dankbarkeit und Erinnerungen, die bleiben.

  • Erfolgreiche Coaching von Bennie Lindberg

  • Oliver Brehm Finisht dank TJ-Motion und Coaching von Bennie Lindberg

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Rückblick – Vorschau

Rookie Triathlon Camp es geht weiter…

Gerade zurück von unserem Einsteiger-Triathlon-Camp in Playitas, möchte ich ein besonderes Highlight teilen: der Koyawa Online-Crawlkurs. Die Teilnehmer waren begeistert und fanden die Videos extrem hilfreich, um die Theorie des Crawlschwimmens zu verstehen. Im individuellen Coaching stelle ich oft fest, dass Technik das A und O ist. Daher empfehle ich immer, vor Einzelstunden und Videoanalysen den Koyawa-Kurs anzusehen. Er ist der perfekte Start, um ein solides Fundament für ein effektives Crawl-Coaching zu legen.

Koyawa Kraulen Lernen Kurs auf Playitas

An Ostern findet unser nächstes Triathlon-Einsteiger-Camp im wunderschönen Beach Club auf Mallorca statt. Die Teilnehmer werden die Gelegenheit haben, das Krauschwimmen anhand der Koyawa-Prinzipien zu erlernen und ihre Technik zu verbessern. Leider ist das Camp schon ausgebucht aber die nächsten Campvorbereitungen für 2026 laufen bereits!

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Forschungsdefizit Schwimmen

Front Crawl oder Windmühle?

Ich bin immer wieder erstaunt, wenn ich auf Fakten stoße, die für viele, aber zugegebenermaßen nicht für alle Trainer, selbstverständlich sind.

Eine der ewigen Fragen ist, wie man richtig krault. Kraulen ist ja frei von Regeln, also kannst du so kraulen, wie du möchtest. Trotz allem schwimmen Sprinter anders als Langstreckenschwimmer und Frauen anders als Männer.

Nun arbeitet eine Forschungsgruppe daran, Leitbilder für verschiedene Stile, Strecken und Geschlechter zu definieren. Prima, das wurde auch Zeit!

Wenn du bei den Olympischen Spielen die 50m im Sprint gewinnen möchtest, kannst du nur mit der sogenannten Windmühlentechnik schwimmen. Das ist ähnlich wie beim Laufen: Du kannst einfach nicht die 100m schnell laufen mit einer Technik, die für den Marathon geeignet ist.

Trotzdem sieht man im Triathlon und sogar im Langstreckenschwimmen einige Athleten, die nicht mit der Frontquadrantentechnik (Front Crawl) schwimmen, sondern mit der Windmühlentechnik.

Wie ist das möglich und wie lässt sich das erklären?

Um ein guter Schwimmer zu werden, solltest du früh mit dem Schwimmen anfangen. Die einfachste Art, Kraulen zu lernen, ist mit der Windmühlentechnik. Kinder machen das automatisch und ganz intuitiv.

Das hat nur ein Problem: Diese Schwimmstil ist schnell, aber nicht ökonomisch. Als Kind interessiert dich das nicht (leider oft auch nicht die Trainer), da du selten lange Strecken schwimmen musst, obwohl im Schwimmen sehr viel trainiert wird.

Ein Sprinter im Laufen könnte zum Beispiel niemals 50% des Umfangs von dem trainieren, was ein guter Marathonläufer trainiert. Er würde sich dadurch verletzen oder sich „langsam trainieren“.

Dieses Problem gibt es weniger im Schwimmen. Wenn gute Langstreckenschwimmer 80-100 km in der Woche schwimmen, kommen auch gute Sprinter auf 40-50 km in der Woche.

Und jetzt der Punkt: Wenn du physiologisch eher ein „Diesel“ bist, also Talent für lange Strecken hast, aber immer sehr viel in der Windmühlentechnik trainierst, kannst du deine Schwimmtechnik später kaum mehr ändern und schwimmst auch die längeren Strecken in der Windmühlentechnik. Und wenn dein wahres Talent auf den langen Strecken liegt, verfolgst du den Erfolg und landest auf den längeren Strecken.

Das ist auch der Grund, warum gute Schwimmtrainer immer Wert darauf legen, dass Kinder mindestens zwei Schwimmrhythmen beherrschen sollten, besser noch drei, damit du nach der Pubertät den Schwimmstil/Rhythmus und die Distanz wählen kannst, die zu dir passt.

Muss ich als Triathlet auch verschiedene Kraulstile beherrschen? Nein, es schadet sicher nicht, aber wenn du Triathlon machen möchtest, sind die Strecken immer lang (mindestens 750 Meter) und hier ist geringer Wasserwiderstand wichtiger als maximale Kraftübertragung. Das ist gut mit Radfahren zu vergleichen: In Aeroposition bringst du deutlich weniger Kraft auf die Pedale als in der klassischen Position, aber durch den geringeren Luftwiderstand bist du trotzdem schneller.

Du hast keine Ahnung, wovon ich spreche? Dann empfehle ich dir, die Videos in meinem Koyawa Kraulkurs anzuschauen.

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